Un nuovo approccio per il trattamento
di demenza
e la malattia di Alzheimer

 

 

Methode Doktor Statnikov. Alzheimer-Krankheit

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Tom Kitwood

Tom KitwoodEr war ein englischer Sozialpsychologe und Psychogerontologe und entwickelte in den Jahren von 1987 bis 1995 als Reaktion auf eine eindimensionale, von den Naturwissenschaften und Medizin geprägte Sozialpsychologie und Pflegekultur seine weiterführende Theorie* auf der Basis des "Personzentrierten Ansatz" (PZA). Der PZA geht ebenso, wie die Gesprächspsychotherapie (GPT), auch "Klientenzentrierte Psychotherapie" oder heute "Personzentrierte Psychotherapie" genannt - als Heilverfahren im Rahmen des PZA. Tom Kitwood mit Kollegen entwickelte anhand dieser Grundorientierung die *Theorie oder Methode der Dementia Care Mapping.

Angesichts seiner sowohl privaten als auch professionellen Erfahrungen im Umgang mit demenzkranken Menschen stellt Kitwood zunächst einmal das sogenannte „Standardparadigma“, nämlich das „medizinische Modell“ wegen seiner Implikationen und Widersprüche grundsätzlich in Frage. Entsprechend diesem Paradigma steht die neurologische und medizinische Sicht bei der Demenzerkrankung im Vordergrund. Dem Erleben von Menschen mit Demenz wird keine wirkliche Beachtung geschenkt. Auffälliges Verhalten wird als Ausdruck eben der Demenzerkrankung gedeutet und stellt ein rein medizinisches Problem dar, dem primär nur mit Mitteln der Medizin begegnet werden kann. Pflege und Betreuung haben bestenfalls palliativen Charakter. Diese Sichtweise bereitet leicht den Boden vor für das Gedeihen einer schlechten Demenzpflege. Aber auch Gefühle der Machtlosigkeit und Ohnmacht und Schuldgefühle bei den Pflegepersonen können in einem solchen Arbeitsfeld leicht ausgelöst werden.

Im Gegenzug stellt Kitwood ein neues Paradigma vor, „in dem die Person an erster Stelle steht.“ Viele Menschen haben bereits intuitiv einen Ansatz im Sinne dieses neuen Paradigmas gefunden und wenden ihn im Rahmen einer neuen „Demenzpflegekultur“ an. Die Einzigartigkeit der dementen Person gilt es zu beachten und zu würdigen. Im Zentrum steht die Beziehung von interagierenden Menschen. Kitwoods Blickrichtung ist nicht so sehr Heilung der Demenzerkrankung im Sinne des Standardparadigmas, sondern Wohlbefinden und gelingende Beziehung, deren Ergebnisse in beide Richtungen (Dementer und Pflegender) wirkt. In der Begegnung mit dem demenzkranken Menschen können nämlich auch die Pflegenden etwas gewinnen. Nicht der Erfolg therapeutischer Bemühungen, sondern schon allein die aufmerksame Begegnung ist wertvoll.

Wie auch in der Personenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers sieht Kitwood die Person zum einen als Experte für ihr Erleben und richtet seinen Fokus ganz besonders auf den Aspekt der Begegnung nach Martin Buber. Dessen Konzepte von der „Ich-Du-Beziehung“ und der „Begegnung“ gelten als geistige Heimat von Carl Rogers, weshalb seine Anthropologie auch große Ähnlichkeit mit Bubers Konzept aufweist (vlg. Wolfgang Keil: Geschichtliche Entwicklung des Personzentrierten Ansatz). Eindeutige Berührungspunkte gibt es hinsichtlich der von Carl Rogers formulierten Grundbedingungen (Echtheit, Wertschätzung und Empathie) für eine hilfreiche Beziehung von Person zu Person. In Bubers Ich-Du-Begegnung sieht auch Kitwood den entscheidenden Ansatzpunkt zum Verständnis des Personseins. Er betont, dass zum Verständnis der Demenz wichtig ist, „Personsein im Sinne von Beziehung zu sehen.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Kitwood

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